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Energieverbrauch

 

In der Schweiz hat der Energieverbrauch im Jahre 2003 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Prozent zugenommen. Dieser Trend zum langfristig steigenden Energiekonsum wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten.

Seit dem Jahre 1950 hat sich der Schweizer Energieverbrauch vervierfacht. Obwohl sich das Wachstum unter anderem aufgrund von Erdölkrisen und der Energiepolitik abgeschwächt hat, nimmt der Energiekonsum in der Schweiz weiter zu. Mit über 60 % wird der Energieverbrauch nach wie vor am stärksten durch das Erdöl abgedeckt. Elektrizität (rund 21 %) und Erdgas (knapp 11 %) folgen an zweiter und dritter Stelle. Während die Bedeutung der Kohle als Energieträger in den letzten Jahren abgenommen hat, befinden sich erneuerbare Energien wie Wind, Sonne und Holz - nicht zuletzt dank der Förderung durch Bund und Kantone - im Aufwärtstrend.

Energieverbrauch im Haushalt
Die Ursachen für den steigenden Energieverbrauch sind nicht nur im Wachstum der Bevölkerung zu suchen, sondern auch in der zunehmenden Automatisierung in den Haushalten. Mittlerweile sind viele Wohnungen mit Elektrogeräten ausgerüstet, die vor wenigen Jahren oder Jahrzehnten gar nicht oder höchstens einmal pro Haus zu finden waren. Dazu gehören Fernseher, Kühlgeräte, Waschmaschine und Tumbler. Auch Computer, Drucker, Stereoanlage, Handy und Mikrowelle sind aus dem Haushalt nicht mehr wegzudenken.

Obwohl die elektrischen Haushaltgeräte so konstruiert werden, dass sie immer weniger Strom verbrauchen, steigt der Energiekonsum insgesamt durch die wachsende Zahl der Geräte. Zudem bleiben viele Geräte, wenn sie nicht gebraucht werden, im Stand-By-Modus.

Strom sparen in der Zukunft
Wer elektronische Geräte wie den Fernseher konsequent ausschaltet und beispielsweise einen Wasserkocher verwendet, kann den Energieverbrauch im Haushalt reduzieren. In den kommenden Jahren sollen neue Technologien und Optimierungen dazu beitragen, den Energiekonsum zu senken:

  • Leuchtstofflampe statt Glüh-/Halogenlampe
  • LED-Leuchten
  • Vakuum-Isolierung für Kühlgeräte, Backöfen, Boiler
  • Induktionsherd
  • LCD-Fernseher statt Röhren
  • Notebook-Technologie für Desktop-PC



Quelle: Hausinfo, der Eigenheimratgeber